Wie finde ich den Weg aus der Karriere-Krise?
Nicht jeder berufliche Stillstand bedeutet zugleich eine Krise. Im Laufe des Berufslebens gibt es immer wieder Phasen, in denen es weder voran noch nach oben geht. Wenn Sie aber das Gefühl haben, seit Längerem permanent auf der Stelle zu treten und nicht mehr gefordert zu werden, ist es Zeit für eine genaue Bestandaufnahme.
Unzufriedenheit analysieren
Spulen Sie am Arbeitsplatz das Pflichtprogramm nur noch mit halber Kraft ab? Sehen Sie keine Karriereperspektiven mehr? Gibt es keine neuen Herausforderungen für Sie? Dann versprechen Sie sich von einem Jobwechsel vermutlich langfristig bessere Perspektiven.
Bevor Sie sich beruflich neu orientieren, sollten Sie ergründen, warum Sie in Ihrem Unternehmen unzufrieden sind. Bitten Sie Kollegen und Vorgesetzte um eine ehrliche Einschätzung Ihrer Stärken und Schwächen und vergleichen Sie diese mit Ihrer eigenen Wahrnehmung. So finden Sie heraus, wie gut Sie wirklich zu den Anforderungen Ihrer Firma passen.
Hinterfragen Sie auch Ihre Vorstellung von beruflicher Entwicklung. Möglicherweise betrachten Sie Ihre Weiterentwicklung als selbstverständlich. Oft ist Karriere aber eine Holschuld, für die Sie aktiv werden müssen. Die Bewegung muss von Ihnen ausgehen, Eigeninitiative ist gefragt.
Gespräch mit Vorgesetzten suchen
Machen Sie auf sich aufmerksam und signalisieren Sie unmissverständlich Ihre Bereitschaft, sich beruflich weiterzuentwickeln. Fragen Sie nach Alternativen, wenn aktuell keine Beförderungen möglich sind. Eine Weiterbildungsmaßnahme, ein Projekt oder eine Teamleitung können wichtige Zwischenschritte heraus aus der Krise sein. Fällt das Feedback negativ aus, decken sich Selbst- und Fremdeinschätzung Ihres Potenzials nicht, überwinden Sie die Karriere-Krise eher durch einen Jobwechsel.
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